Emmanuelle Bertrand lädt uns ein auf eine musikalische Reise durch einige ausgewählte Meisterwerke des Cellorepertoirs – mitten hinein ins Herz der volkstümlichen Sprachen. Wenn Musik sich die besondere Ausdrucksform einer Kultur aneignet, die Grenzen der instrumentalen Technik zurückdrängt, die eigenen Regeln umformt und auflöst, um ihre Identität besser ausdrücken zu können, dann „spricht“ das Cello auf einmal und führt uns über eine Grenze hinweg, wo die Seele der Völker Wurzeln schlägt.
„Der warme, edle und runde Ton ist einfach ein Traum: Wer Emmanuelle Bertrand spielen hört, muss sich eigentlich sofort in ihren Klang verlieben“ (NDR Kultur). Emmanuelle Bertrand, die durch die „Victoires de la Musique Classique“ 2002 die Aufmerksamkeit eines breiteren Publikums auf sich gezogen hat, zählt heute zu den gefragtesten Solisten Frank-reichs. Sie studierte bei Jean Deplace und Philippe Muller am Conservatoire National Supérieur de Musique in Lyon und Paris und gewann mehrere Wettbewerbe: den ersten Preis des Japani-schen Kammermusikwettbewerbs in Tokio, den Preis der Académie Internationale Maurice Ravel, den Förderpreis der Fondation d’Entreprise Natexis. Sie ist zudem Preisträgerin des In-ternationalen Rostropowitsch-Wettbewerbs. Entscheidende Impulse erhielt sie 1999 durch die Begegnung mit Henri Dutilleux, der sich für ihr Spiel begeisterte: „Ihre Interpretation hat mich sofort beglückt, durch ihre Klangtranspa-renz, rhythmische Präzision, technische Perfektion und Bravour. Ich kann ohne Übertreibung behaupten, dass ihr Spiel für mich eine echte Offenbarung bedeutet.“ Im Jahr 2000 spielte sie die Welturaufführung des letzten Werks für Violoncello solo von Luciano Berio: Chanson pour Pierre Boulez. Als Konzertsolistin war Emmanuelle Bertrand Gast des Jerusalemer Sinfonieorchesters, des Orchestre Métropolitain du Grand Montréal, des Staatsorchesters der Ukraine, des BBC Natio-nal Orchestra of Wales, des Orchestre symphonique de Québec, des Ensemble Orchestral de Paris, des Orchester National de Lille u.a. Sie gastierte in den großen Pariser Konzertsälen und bei namhaften Festivals in Europa, Japan, den USA und Kanada. Seit 1999 tritt sie mit dem renommierten Pianisten Pascal Amoyel im Duo auf. Beide sind gleichgewichtige Partner, die nicht nur gemeinsam spielen, sondern auch ihr Repertoire ge-meinsam gestalten und ungewöhnliche Konzertprojekte planen. Ihre Aufnahmen bei Harmonia Mundi, als Solistin oder Kammermusikpartnerin von Pascal Amoyel, haben die wichtigsten Auszeichnungen der Kritik erhalten: Cannes Classic Award, Jahrespreis Diapason d’Or, Choc der Zeitschrift Le Monde de la Musique sowie ffff Télérama. Sie ist außerdem Preisträgerin des Grand Prix de la Critique francaise 2002 und Chevalier de l’Ordre des Arts de lettres. Emmanuelle Bertrands nächste Solo CD bei Harmonia Mundi mit dem Titel „Le violoncelle parle“ wird im April 2011 erscheinen.
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Kissinger Winterzauber
"Emmanuelle Bertrand hat einen großen, schönen Ton, der die souveräne, klangbewusste, stark differenzierende Gestalterin verrät [...]. Sie weiß vorher genau wo sie hin will und sie weiß auch um die Mittel, dieses Ziel zu erreichen."BASF-Konzerte Ludwigshafen
Geheimtipp aus Frankreich. […] Am Werk waren zwei Virtuosen. Emmanuelle Bertrand und Pascal Amoyel beherrschen ihre Instrumente absolut überlegen und verstehen sich glänzend auf Instrumentalakrobatik. Selbst die heikelsten und halsbrecherischen Kunststücke gingen ihnen mit imponierender Leichtigkeit von der Hand.[…]beide Künstler profilierten sich als raffinierte Klangästheten. Bertrand produzierte einen selten schönen, makellosen, sanglich weichen, bis in die höchsten Lagen perfekt ausgeglichenen Celloton […]. Auch verfehlten Amoyels ausgeprägte Anschlagkünste keineswegs ihre Wirkung. Wobei die Vielfalt des raffinierten Zwischentöne und Farbvaleurs besonders beeindruckte.Rheingau Musik Festival
Bertrand […] bildet mit ihrem Partner Amoyel eine nahtlose Einheit von anmutiger Homogenität. Diese beiden Künstler verstehen sich blind, hören auf- und miteinander. […] Und Amoyel ist hierbei mit wohl dosiertem Anschlag stets ein brillanter Liedpianist.[…]man könnte die Kritik auch in einem einzigen Begriff zusammenfassen: Wie Emmanuelle Bertrand und Pascal Amoyel miteinander spielen, das ist pure Leidenschaft.
“ Zweifellos: Da wird gemeinsam tief musikalisch empfunden, geatmet und gedacht….“ urteilt die Presse über das Zusammenspiel des Duos Emmanuelle Bertrand und Pascal Amoyel.
Seit 1999 arbeiten die beiden renommierten französischen Künstler neben ihren solistischen Auftritten als Duo zusammen und bezaubern mit ihrem Spiel Publikum und Presse. Beide sind gleichgewichtige Partner, die nicht nur gemeinsam spielen, sondern auch ihr Repertoire gemeinsam gestalten und ungewöhnliche Konzertprojekte planen.
Emmanuelle Bertrand, die durch die „Victoires de la Musique Classique“ 2002 die Aufmerksamkeit eines breiteren Publikums auf sich gezogen hat, zählt heute zu den gefragtesten Cellistinnen Frankreichs. Sie studierte bei Jean Deplace und Philippe Muller am Conservatoire National Supérieur de Musique in Lyon und Paris und gewann zahlreiche Wettbewerbe.
Pascal Amoyel, der im Rahmen der Victoires de la Musique 2005 in Frankreich vom Publikum und der Fachpresse zum „Révélation Soliste Instrumental“ gekürt wurde, gehört seit einigen Jahren zu den herausragenden Musikerpersönlichkeiten in Frankreich.
Nach vielen Auszeichnungen beider Künstler für ihre Soloaufnahmen erhielten auch die fünf CDs, die sie bereits zusammen für Harmonia Mundi eingespielt haben, die höchsten Auszeichnungen der Schallplattenkritik : Cannes Classic Award, Jahrespreis Diapason d’Or, Choc, der Zeitschrift Le Monde de la Musique sowie ffff Télérama.
Einladungen nach Deutschland führten das Duo Bertrand/Amoyel im Jahr 2010 u. a. zum Rheingau Musik Festival und zu den BASF-Konzerten Ludwigshafen. Anfang des Jahres trat das Duo beim Kissinger Winterzauber auf, zudem wird es in diesem Jahr bei den Mettlacher Kammermusiktagen, dem Musikfest Bremen und der Chopin Gesellschaft Hannover gastieren.